Lernspiele

Lernen vollzieht sich größtenteils im Spiel. Wir lernen beim Spielen. Ganz nebenbei, mit Begeisterung und viel Spaß. Im Spiel geht es ums Ganze.
Volle Konzentration, höchste Motivation, Schnelligkeit, … sind notwendig und werden ohne Mühe geleistet.

Pädagogisch betrachtet ist das Spiel die Höchstform des Lernens. Denn wohl die meisten Spiele vereinigen viele pädagogische Grundsätze ideal: Lernen mit allen Sinnen, ansprechende Bilder, Schlüsselworte, einfache klare Anweisungen, Sprechen, Hören und selber aktiv sein, Wiederholungen, Ehrgeiz, Motivation, … im Spiel wird ganzheitlich gelernt.

Lernen durch Spielen – spielend lernen. So müsste Schule sein. So kann Schule sein!

LERNEN … beginnt mit spielen

Das alles ist bekannt und wird ansatzweise auch in der Pädagogik angewandt. Leider noch viel zu wenig, weil wir spielen auf Kind sein, auf unproduktiv sein, reduzieren. Mit unseren Angeboten kann Schule, kann Berufsschule endlich Spaß machen.

„Beobachten wir einmal aufmerksam die Kinder, die in den frühen Jahren so viel so schnell lernen – und Lernen ist Arbeit – wie nie mehr wieder im Leben.
Und wie machen sie das? Sie spielen, sie spielen …“
Gudrun F.  Wallenstein

was du mir sagst, das vergesse ich,
was du mir zeigst, daran erinnere ich mich,
was du mich tun lässt, das verstehe ich   
Konfuzius

„Ich habe  so viel Arbeit! Ich bin ein ernsthafter Mann, ich gebe mich nicht mit Kindereien ab. Zwei und fünf ist sieben.“ 
A. de  Saint-Exupéry

So sagte der Geschäftsmann auf dem vierten Planeten, den der kleine  Prinz besuchte. Und so denken die meisten von uns. Spiele bei der Arbeit? Was  soll denn das? Schließt das eine nicht das andere aus?
Was wir Trainer tun  können, um diesen Ablauf und damit den Lernerfolg zu sichern, ist, die  Information durch so viele Kanäle wie möglich an den Lernenden zu schicken und  die Kanäle so weit wie möglich zu öffnen. Denn die beim Lernen gespeicherte Information enthält nicht allein den Lernstoff, sondern auch alle übrigen  Wahrnehmungen, die meist nur das Unterbewusstsein als wichtige Begleitinformation aufnimmt.
Da all unsere Erinnerungen, also alles Gelernte, überall in unserem  Gehirn verteilt sind, brauchen wir die Querverbindungen.
Was hat dies nun alles mit Spielen zu tun?
Spielen kann uns lern- und aufnahmebereiter machen,  kann uns positiv öffnen, uns den Arbeits- und Lernstress nehmen. Spielen ist  jedem Menschen vertraut – denn alle waren einmal spielende Kinder. Und etwas  Vertrautes schenkt uns die Freude des Wiedererkennens.